Archiv des Autors: admin

Die Funktion der Bandscheibe

Eine Bandscheibe ist eine flexible Verbindung zwischen den Wirbeln der Wirbelsäule und besteht aus einem äußeren Faserknorpel und einem inneren Gallertkern.
Die menschliche Wirbelsäule zählt 23 Bandscheiben, zu deren Hauptfunktion es gehört Druck- und Stoßbelastungen abzufedern, denn der innere Gallertkern der Bandscheibe besteht aus etwa 80% Wasser und wird auch aufgrund seiner stoßdämpfenden Eigenschaften „Wasserkissen“ genannt.

Prolaps und Protrusio:

Wird nun der äußere Faserknorpel der Bandscheibe durch falsche Körperhaltung, Fehlbelastung oder beispielsweise einer degenerativen Veränderung geschädigt, kommt es zu einem Austritt des inneren Gallertkerns. Der Gallertkern berührt bei anschließender Belastung die Nervenwurzel (Bandscheibenvorwölbung oder Protrusio) oder er klemmt die Nervenwurzel ein und verdrängt sie (Bandscheibenvorfall oder Prolaps).

Die Folge sind starke Schmerzen (Siehe auch rot gekennzeichneten Bereich in Abbildung oben: Schmerzzentrum).

Symptome und Diagnostik:

Schmerzen, die von einer möglichen Schädigung der Bandscheibe ausgehen werden auch als Ischias oder Kreuzschmerz beschrieben. Diese Schmerzen entwickeln sich plötzlich und können in Arm oder Bein (Ischias) abstrahlen, je nachdem ob eine Bandscheibe im Bereich der Halswirbelsäule (HWS) oder Lendenwirbelsäule (LWS) betroffen ist. Zur Diagnostik setzen wir Untersuchungsverfahren wie z.B. 3-D Statikvermessung, Knochendichtemessung, Kernspintomographie oder auch die Muskelfunktionsmessung ein.

Therapie:

Fragen Sie die Bandscheiben-Spezialisten im Wirbelsäulenzentrum der Aschaffenburger Grünewaldklinik um Rat, wenn Sie unter Rückenschmerzen leiden.
Mit einer Periradikuläre-Therapie oder Schmerzkatheterinjektion können wir Ihnen helfen viel Lebensqualität zurückzugewinnen. Ein unter medizinischer Aufsicht absolviertes, tägliches Rückentraining kann dazu beitragen Ihre Schmerzen zu minimieren. Informieren Sie sich bei uns über Ihre persönlichen Möglichkeiten. Herr Dr. Keller ist gerne für Sie da.

Zusammenfassung:

Unsere Bandscheibe funktioniert wie ein Puffer. Sie dämpft unsere alltäglichen Bewegungen. Bei jedem Schritt den wir machen, verliert der innere Gallertkern (Wasserkissen) ein wenig Flüssigkeit. Diese Flüssigkeit wird bei Druck- und Stoßbelastungen herausgepresst. In der nächtlichen Ruhephase saugt sich der Gallertkern wieder mit nährstoffhaltiger Flüssigkeit auf und trägt so zur Versorgung des Faserknorpels bei. Rückenschmerzen können nun auftreten, wenn beispielsweise der innere Gallertkern auf die höchst empfindliche Nervenwurzel an der Wirbelsäule drückt. Als mögliche Ursachen hierfür zählen altersbedingte Degeneration, falsche Körperhaltung aber auch Fehlbelastung oder Überbeanspruchung. Wichtig ist es, herauszufinden welche Ursache bei Ihnen für die Rückenschmerzen verantwortlich ist. Durch unsere Methoden und Untersuchungsverfahren können wir dies diagnostizieren und Ihnen anschließend helfen, die Schmerzen zu verringern.

Das Kniegelenk mit Innen- und Aussenmeniskus und Kreuzbändern

Kniegelenk/Meniskus

Das Kniegelenk mit Innen- und Aussenmeniskus und Kreuzbändern

Das Kniegelenk mit Innen- und Aussenmeniskus und Kreuzbändern

Das Kniegelenk gilt als das größte Gelenk der meisten Säugetierarten. Sicherlich nicht grundlos, denn wenn man den Umfang des Gelenks betrachtet, ist das Kniegelenk tatsächlich das größte – und das nicht nur beim Menschen. Das menschliche Kniegelenk besteht zudem zu einem sehr großen Teil aus Knorpel. Und genau diese Knorpelscheiben, fachsprachlich Menisken, sind es, die im Laufe der Zeit zu einem Problem werden könnten. Denn oftmals nutzt sich der Knorpel zu stark oder auch zu schnell ab. Jedoch können im Laufe der Zeit auch die Sehnen und das oftmals stark belastete Gelenksgewebe Beschwerden verursachen.

Das Kniegelenk besteht, wie bereits angedeutet, zu großen Teilen aus Knorpel. Hinzukommen Muskeln, Sehnen und Gewebe, die für einen reibungslosen Bewegungsablauf und für eine optimale Beweglichkeit sorgen sollen. Da eine Abnutzung, besonders die des Knorpels, allerdings nichts Ungewöhnliches ist, lassen diese Eigenschaften mit dem Alter und mit der Zeit etwas nach. Inwieweit und in welcher Form hängt aber immer vom Einzelfall ab.
Das Kniegelenk: Aufbau und Funktion
Schaut man sich das Kniegelenk im Längstschnitt oder auf anatomischen Zeichnungen an, wird man erkennen, dass es jeweils aus zwei Menisken besteht. Und zwar aus dem Innen- und Außenmeniskus. Diese sind sichelförmig und befinden sich genau zwischen dem Schienbeinplateau und den Oberschenkelkondylomen. Hier dienen sie als Stoßdämpfer, als Formangleicher aber auch als Stabilisierung des Gelenkes. So sorgen sie dafür, dass ein reibungsloser und flüssiger Bewegungsablauf des gesamten Gelenkapparates möglich wird. Dafür müssen sie verständlicherweise zugleich fest und dennoch flexibel sein. Genau dafür sorgen die Bänder im Kniegelenk. Jeweils ein Innenband, ein Außenband und ein vorderes und hinteres Kreuzband halten die Menisken fest an Ort und Stelle – ermöglichen diesen aber auch, sich vollkommen frei mit dem Gelenk zu bewegen.
Für eine absolut fehlerfreie Funktion des Kniegelenks müssen alle tragenden Funktionsfaktoren in bestmöglichem Zustand sein. Das bedeutet, dass alle Sehnen und Muskeln, sowie auch das Gewebe in einem gesunden und guten Zustand sein sollten. Zeitgleich sollte aber auch der Knorpel in ausreichender Form vorhanden sein. Denn er arbeitet im Kniegelenk als „Stoßdämpfer“ für die Bewegungsabläufe. Treten Schmerzen beim Bewegen des Knies auf, ist ein Mangel an Knorpel eine sehr häufige Ursache. Ähnlich sieht es jedoch auch mit einem entzündeten oder erkrankten Meniskus aus. Denn die Menisken sind es, die bei einem Mangel an polsterndem Knorpel „anecken“ könnten. Und das ist es letztendlich, was recht häufig spürbare Schmerzen verursacht.
Der natürliche Verschleiß der Menisken
Eigentlich lässt sich sagen, dass sich mit jedem Schritt den wir tun etwas Knorpel abreibt. Grundlegend ist das ein natürlicher Vorgang, dem der Körper – soweit er kann – selbst entgegenzuwirken versucht. Etwa, indem er den angeschlagenen Knorpel erneuert und repariert. Mit dem Alter lässt allerdings auch die körpereigene Regeneration langsam nach. Der Körper erneuert den Knorpel zwar immer noch, benötigt dazu aber beispielsweise mehr Zeit, als es in jüngeren Jahren der Fall war. Daher sollte man es ruhig ab und zu langsamer angehen lassen, wenn man die ersten Beschwerden verspürt – und auch ein Gang zum Arzt wäre hier mehr als nur sinnvoll. Auch, weil der Meniskus durch bestimmte Faktoren jederzeit krankhafte Abweichungen aufweisen kann. Deshalb ist es ungemein wichtig, Schmerzen und Bewegungsstörungen nicht auf die leichte Schulter zu nehmen.
Hierbei spielt es aber natürlich auch eine Rolle, wie „gewissenhaft“ man mit seinen Gelenken umgegangen ist. Starkes Übergewicht oder unnatürlich drastische Belastungen der Kniegelenke können sich ebenso negativ auf den Verschleiß der Menisken und des gesamten Kniegelenks auswirken wie ein Bewegungsmangel und eine falsche Ernährung. Warum genau ist das so? Zum einen, weil Übergewicht die Gelenke überdurchschnittlich belastet. Gleiches gilt für eine zu starke Belastung der Gelenke durch zu heftigen Sport oder durch ständig durchgeführte, anatomisch bedenkliche Bewegungsabläufe. Durch Bewegungsmangel „verkümmern“ hingegen die Muskeln, die dem Gelenk wertvollen Halt geben. Und zum anderen spielt auch die richtige Ernährung eine große Rolle, da der Körper nur mit den richtigen Vitaminen und Spurenelementen dafür sorgen kann, dass der Knorpel sich wenigstens zum Teil erneuert und nachbildet.
Der Meniskus als Fremdkörper – fehlerhafte und defekte Knorpelscheiben
Ein erkrankter oder defekter Meniskus verändert oft die eigene Beschaffenheit. Der Knorpel wird spröder und weist recht oft Risse auf. Sehr oft lösen sich auch Knorpelteile und geraten in das Gelenk. Dadurch stören sie den reibungslosen Bewegungsablauf, denn lose Meniskusteilchen wirken im Gelenk wie ein Schädling oder Fremdkörper. Sie sorgen für zusätzliche Reibung und können das Gelenk im schlimmsten Fall sogar blockieren. Das kann Verletzungen verursachen. Manchmal spüren die Betroffenen diesen Fremdkörper sogar – indem sie plötzlich eine bestimmte Bewegung gar nicht mehr, nur erschwert oder unter Schmerzen ausführen können. Die notwendige Behandlung wäre in diesem Fall ein operativer Eingriff, bei dem die losen Teilchen aus dem Gelenk entfernt werden. Jedoch wird bei einem porösen Meniskus oft im Laufe der Operation auch defekter vom gesunden Knorpel abgetragen – um vorzubeugen. Dadurch wird der Verschleiß gleichzeitig aber beschleunigt.
Hinzukommt, dass sich der Meniskus nur zu Teilen selbst heilen kann. Der Grund ist der, dass eigentlich nur die Basis durch eine direkte Anbindung an die Arterien stets gut versorgt wird. Umso weiter sich der Knorpel im Zentrum befindet, und daher auch von der Basis des Gelenks entfernt ist, umso schlechter wird er versorgt. Hier ist der Verschleiß nachweislich auf Dauer allerdings am stärksten, denn hier findet zeitgleich auch der stärkste Abrieb statt. Der Grund: Genau hier verrichtet der Meniskus die meiste Arbeit.
Verschleiß und Beschwerden vorbeugen?
Dem natürlichen Verschleiß lässt sich nur sehr bedingt entgegenwirken. Die besten und wohl auch nachhaltigsten Methoden sind wohl die, bereits dann auf sich und seine Gelenke zu achten, wenn noch keine Beschwerden vorliegen. Am wichtigsten ist es dabei aber auch, auf ein gesundheitlich unbedenkliches Gewicht und auf einen gesunden und doch ausgewogenen Bewegungsplan zu achten. Zuviel ist als gezielte Vorbeugung aber ebenso fehl am Platz wie zu wenig. Hier muss man das richtige Mittelmaß finden. Nahrungsmittelergänzungen, die versprechen der Knorpelbildung auf die Sprünge zu helfen, sind dabei von eher mäßigem Erfolg gekrönt. Zwar greifen diese dem Körper tatsächlich ein wenig unter die Arme, sie werden aber keine Wunder bewirken.

Hexenschuss: wenn es in der Bandscheibe klemmt

Der im Volksmund als Hexenschuss bezeichnete akute Ischias oder auch die akute Lumbago ist ein Leiden, das Menschen unterschiedlichster Altersklassen befallen kann. Als typische Symptome sind ein plötzlicher stechender Schmerz und unter Umständen auch ein Kribbeln in den Beinen zu nennen. Der Hexenschuss kann durch einseitige Belastung oder durch eine falsche Bewegung, aber auch durch einen Unfall oder eine Unterkühlung auftreten. Medizinisch gesehen tritt der Ischiasnerv aus der Bandscheibe aus und wird durch die verspannten Muskeln und die darauf drückende Bandscheibe gequetscht. Daraus folgend kann der Hexenschuss natürlich unterschiedliche Intensitätsgrade aufweisen. In jedem Fall beginnt der Hexenschuss mit dem, was man sich unter dem Wort schon vorstellen kann: Ein plötzlicher stechender Schmerz mit daraus resultierender Bewegungseinschränkung im unteren Wirbelsäulenbereich. Beim leichten Hexenschuss beschränkt sich das Krankheitsbild auch auf diese Phänomene. Bei einem schwereren Krankheitsverlauf tritt ein Kribbeln in den Beinen und im unteren Rückenbereich auf. Wirklich ernst wird es, wenn das Kribbeln eher zum Stechen wird und auch beim Wasserlassen oder beim Stuhlgang auftritt. Spätestens dann wird es Zeit, einen Arzt, also einen Orthopäden aufzusuchen.

Die fachliche Therapie besteht oftmals in der Gabe von Schmerzmitteln, um überhaupt erstmal eine Beweglichkeit wiederherzustellen. Im weiteren Verlauf muss analysiert werden, auf welcher Basis der Hexenschuss auftrat. Das kann eine einseitige Fehlbelastung sein, weil man im Büro arbeitet und die ganze Zeit falsch sitzt. Auch mangelhafte Bewegung kann das Entstehen eines Hexenschusses begünstigen. In diesem Fall ist Krankengymnastik der Schlüssel der Behandlung. Ist der Patient erst einmal wieder schmerzfrei oder zumindest schmerzärmer, kann er mit vorsichtigen Bewegungen beginnen. Diese zielen darauf ab, die paravertebrale, also die seitlich der Wirbelsäule gelegene Muskulatur aufzubauen. Ist diese Muskulatur gestärkt, hat der Ischiasnerv auch nicht die Möglichkeit, aus der Bandscheibe auszutreten, weil er durch die Muskulatur an der Stelle gehalten wird, an der er sein sollte.
Hat der Patient sich verkühlt oder setzt er sich dauerhaft Unterkühlungen des unteren Rückens aus, sollte er natürlich sein diesbezügliches Verhalten verändern. Auch hier wird darauf geachtet, dass er zunächst von seinen Schmerzen befreit wird. Unterstützend wird er Wärmeanwendungen wie Fangopackungen erhalten.
Massagen sind bei jeder Art von Rückenschmerz und Hexenschuss angenehm. Die verspannte Muskulatur wird gelockert. So können auch wieder Bewegungen durchgeführt werden, die ihrerseits wieder die Muskulatur stärken.

Natürlich setzt eine fachgerechte Behandlung in der Regel immer einen Arztbesuch voraus. Nur ein entsprechend ausgebildeter Arzt, in der Regel der Orthopäde, kann anhand unterschiedlicher Diagnoseverfahren ermitteln, was die tatsächliche Ursache des Hexenschusses war. Denn die landläufige Meinung, man habe lediglich etwas zu schwer gehoben und nur deshalb sei der Hexenschuss aufgetreten, ist oftmals nur die halbe Wahrheit. Oft sind es vorhergehende muskuläre Schwächen, die die Symptome überhaupt erst möglich machten. In diesem Fall kann zwar Schonung die Beschwerden lindern. Langfristig kann es aber leicht wieder zu Schmerzen kommen, weil die Ursache, nämlich die Muskelschwäche, nicht beseitigt wurde. Bewegt sich der Mensch also weiter so mangelhaft oder belastet er die Wirbelsäule weiterhin falsch und einseitig, kommt es immer schneller zu Beschwerden.

Handelt es sich lediglich um einen leichten Hexenschuss, kann man aber auch mit Hausmitteln schon ein ganzes Stück weiter kommen. Kirschkernkissen und Dinkelkissen erfüllen mehrere Zwecke. Einerseits kann man sie auf eine individuell gewünschte Hitze erwärmen. Andererseits massieren sie durch ihre Füllung etwas, wenn man sich während des Einsatzes bewegt. Man kann sich auch selbst damit massieren.

Auch ein Rotlicht kann Verspannungen lösen und damit den Schmerz lindern. Gerade über Nacht kann man gute Erfolge erzielen, wenn man zunächst Rotlicht für eine Viertelstunden wirken lässt, um dann den verspannten Bereich mit Wärmesalben einzureiben. Tigerbalm oder andere Wärmesalben können leichte Beschwerden sogar über Nacht verschwinden lassen.
Tagsüber kann man Wärmepflaster anwenden. Auf diese Weise wird recht schnell die Beweglichkeit wieder hergestellt. Diese Wärmepflaster reagieren mit der Haut und halten dann für etwa acht Stunden die beklebte Stelle warm. Dank moderner Verarbeitung können diese auch im Berufsalltag eingesetzt werden, ohne dass sie großartig auffallen.

Auch der Klassiker, die Wärmflasche, kann Besserung verschaffen. Diese kann man bei einem entsprechenden Arbeitsumfeld sogar tagsüber anwenden. Unauffällig in der Beuge des Bürostuhls abgelegt, kann man den Rücken so immer wieder warmhalten.

Gerade während der akuten Schmerzen sollte man zusätzlich darauf achten, dass der Rücken durch Kleidung warmgehalten wird.

Langfristig wird aber nur ein entsprechendes Training und ausreichende Bewegung dafür sorgen, dass derartige Beschwerden erst gar nicht wieder auftreten. Sobald also die Schmerzen nachlassen, sollte man schnellstens mit Sport oder anderer Muskelstärkung anfangen. Das kann im ersten Schritt Spazierengehen sein. Dabei sollte man natürlich den Rücken bewegen und nicht komplett steif laufen. Einige lockernde Bewegungen fordern zum ersten Mal die Rückenmuskeln wieder. Auch spezielle Übungen, die die Rückenmuskeln stärken, können hilfreich sein.
Natürlich gibt es auch besonders förderliche Sportarten. Schwimmen beispielsweise kräftigt ganz unterschiedliche Muskelregionen. Hier sollte man natürlich darauf achten, dass man sich nicht wieder Verkühlungen zuzieht. Entweder achtet man darauf, dass man eher im warmen Wasser schwimmt. Dann besteht gar keine Gefahr. Oder man sorgt nach dem Schwimmen im kalten Wasser dafür, dass man sich entsprechend wieder aufwärmt. Krafttraining im Fitnessstudio kann ebenfalls hilfreich sein. Hier sollte man sich beraten lassen. Nicht jede Übung ist für Anfänger geeignet und falscher Ehrgeiz kann eher schädlich sein. Man kann einfach aufbauend arbeiten. Aber nicht nur extreme Sportarten sind hilfreich. Auch leichte Yoga Übungen oder Pilates stärken die Muskulatur und können beim Verhindern eines Hexenschusses hilfreich sein.

Langfristig sollten gerade Büroangestellte darauf achten, dass sie ihre Wirbelsäule nicht einseitig belasten. Regelmäßige Positionswechsel sind hier der erste Schritt in die richtige Richtung. Aber auch ein entsprechend geformter Stuhl ist eine große Hilfe. Hier sollte in erster Linie der Lumbalbereich, also der untere Rücken unterstützt werden. Aber auch der Nacken sollte nicht vernachlässigt werden. Auch sonst kann man durch eine entsprechende Einrichtung des Arbeitsplatzes eine starke Verbesserung erreichen. Dazu zählt die Sitzhöhe, die Tischhöhe und die Höhe des Bildschirms ebenso wie die Einrichtung des sonstigen Platzes.

In jedem Fall gilt beim Anwenden von Hausmitteln, dass man sich selbst genau beobachten sollte. Werden die Beschwerden gelindert, kann man mit der selbst verordneten Therapie weitermachen. Tritt keine oder keine ausreichende Linderung ein, muss immer ein Arzt zu Rate gezogen werden.

Störfall im Rücken: Focus Ausgabe 3/12

Im Focus Ausgabe 3/12 wurde ein sehr guter Artikel über das Thema „Rücken ohne Schmerzen“ veröffentlicht. Für alle Rückenleidenden bzw. Bandscheibengeschädigten ist die Lektüre nur zu empfehlen.
In dem Artikel wurde darauf hingewiesen, dass bei bestimmten Patienten ein neuartiges, medizinisches Trainingsprogramm zu einer deutlichen Verbesserung des Rückenleidens verhelfen konnte. Bei dem Programm handele es sich um eine Kombination der Bewegungstherapie gekoppelt mit neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen der Sportpsychologie.
„Der Trend geht weg von passiven Behandlungen, langen Krankschreibungen und Operationen hin zu einer Strategie, bei der Patienten selbst aktiv werden sollen und die Ärzte sich mit Eingriffen zurückhalten.“

Auf die richtige Bewegung kommt es an:
Viele Patienten wissen immer noch nicht, dass Bewegung einen entscheidenden Einfluss auf das Krankheitsbild „Rückenschmerzen“ hat. Auf http://www.inkubator-vectoring.de haben etliche Autoren in einer Vielzahl von Artikeln auf diesen Punkt hingewiesen. Jeder Knorpel in unserem Körper hat eine bestimmte „Bewegungs- oder bewegungsunterstützende Funktion“ innerhalb unserer Gelenke. Gelenke werden in der Regel entweder

  • durch zu hohe Beanspruchung abgenutzt oder aber
  • durch zu wenig Bewegung geschädigt.
  • Altersbedingte Regeneration oder
  • genetische Ursachen können ebenfalls Gründe für Gelenkschmerzen sein.

Der Artikel des Focus zielt hier insbesondere auf Patienten mit zu wenig Bewegung. Denn bei mangelnder Versorgung der Knorpel durch Gelenkschmiere kann es zu Rissbildungen kommen, die später zu einer Arthrose führen. Zudem ist fast jedes Gelenk im menschlichen Körper von einer Gelenkkapsel umgeben, deren Stabilität in besonderem Maße von einem Sehnenapparat und Muskelfasern gefestigt werden.
Die Stabilität der Gelenke lässt sich also ganz klar antrainieren und so ein Arthrose-Risiko minimieren.
Wohlgemerkt, dies gilt bei einem medizinischen Trainingsprogramm aber hat keine Allgemeingültigkeit.

Die Bandscheibe hingegen ist eine knorpelfaserige Verbindung zwischen den Wirbeln, deren gallertartiger Kern für Elastizität sorgt. Bei Ingangsetzung des menschlichen Bewegungsapparates wird durch Druck Flüssigkeit aus dem Gallertkern einer Bandscheibe gepresst, die in den Ruhephasen durch Diffusion wieder aufgesaugt wird. Dieser Flüssigkeitsaustausch ist für die Versorgung der Bandscheiben mit Mineralien etc. wichtig. Durch längere Bettruhe beispielsweise bleibt die notwendige Versorgung aus. Daher sollte man die Wirbelsäule auch bei Rückenschmerzen belasten.

Wir können also davon ausgehen, dass Bewegung unseren Gelenken und Bandscheiben nicht nur gut tut, sondern ihre „überlebensnotwendige“ Versorgung sicherstellt.

Zu hohe Belastungen sind schädlich:
Leider wird in dem Artikel aus meiner Sicht der Dinge zu wenig auf Abnutzungserscheinungen der Knorpel eingegangen, die durch zu hohe Beanspruchung der Gelenke zurückzuführen ist. Egal ob Kniegelenk oder Facettengelenk, Hüftgelenk oder Bandscheibe: eine übermäßige Beanspruchung unserer Gelenke kann sich ebenso negativ auswirken wie die Nicht-Beanspruchung. Beispielsweise ist gerade der Volkssport Fußball eine nicht zu unterschätzende Risiko-Sportart was Verletzungsgefahr und Beanspruchung des Kniegelenks und des Sprunggelenks angeht. Aber auch die permanente Überbeanspruchung der Wirbelsäule in manchen Berufen, etwa von Forstarbeitern, kann Schäden hinterlassen, die sich im Alter nur schwer beheben lassen.

Informieren Sie sich:
Sollten Sie unter Kreuzschmerz leiden, sind Informationen über das Krankheitsbild von besonderer Wichtigkeit. Es gibt viele Ärzte, die sich innerhalb des breitgefächerten Themas Orthopädie auf die Wirbelsäule spezialisiert haben. Ob Ihnen eine minimalinvasive Therapie, ein medizinisches Trainingsprogramm oder der Einsatz von Hyaluronsäure hilft, sollte Ihnen der Orthopäde oder Physiotherapeut Ihres Vertrauens sagen. Sie sind zudem gut beraten mehrere Meinungen einzuholen.

Zusammenfassung:
Zusammenfassend ist zu sagen, dass ein medizinisches Trainingsprogramm durchaus geeignet sein kann, die Lebensqualität von Patienten mit Kreuzschmerz deutlich zu verbessern. Vor einer Operation sollten Sie prüfen, ob dieser Weg für Sie persönlich in Frage kommt.

Ischias: Schmerz von Po bis Bein

Letzten Monat hat es mich richtig erwischt, nach einer blöden Drehung tat auf einmal das Bein weh. Die Schmerzen zogen in das linke Bein, nicht mächtig, aber unangenehm. “Ischias”, meinte meine Freundin, “ganz klar, und der Schmerz kommt eigentlich aus dem Rücken!” Mir war das nicht klar, ich hatte noch nie Rückenprobleme. Dass es einen Ischias gibt, habe ich schon gehört, aber was das ist und wie er sich äußert, war mir bislang unbekannt.

Eine erste kurze Recherche im Netz brachte eher Verwirrung: Wenn von “Ischias” gesprochen wird, ist das eine sehr ungenaue Bezeichnung. Das Wort Ischias bezeichnet eigentlich den Nerv selbst, den Nervus Ischiadicus, der im Lenden-Kreuz-Geflecht entspringt und sich das Bein entlang zieht. Auch eine Neuralgie des Ischiasnervs wird als Ischias bezeichnet, fast alle anderen Schmerzen, die bis ins Bein ausstrahlen, fallen unter den Begriff Ischialgie und haben dann meist mit dem Rücken zu tun, genau, wie Christine sagte.

Sie war auch der Meinung, wenn der Schmerz nicht allzu heftig wäre, könne ich einfach erst einmal abwarten und erst zum Arzt gehen, wenn die Schmerzen nach zwei Wochen (bei relativ normaler Bewegung) noch nicht verschwunden wären. Vielen Dank, das war mir zu heikel, wer weiß ob bei den normalen Bewegungen eine falsche ist, die das Ganze noch schlimmer macht.

Ich bin also zum Arzt gegangen, gerade wenn ich zum ersten Mal mit Beschwerden konfrontiert werde, verschaffe ich mir am liebsten gleich einen fundierten Überblick.

Der Hausarzt erzählte mir viel über den Ischias und Ischialgie und überwies mich anschließend zum Orthopäden.
In der Zeit bis zum Termin beim Orthopäden habe ich mich gründlich mit dem Thema beschäftigt:

Wenn es vom Po bis ins Bein, manchmal sogar bis in den Fuß schmerzt, ist eines ziemlich sicher: Der Nervus Ischiadicus ist gereizt und reagiert mit Schmerzen. Die meisten dieser Ischiasschmerzen werden als Ischialgie bezeichnet, sie können verschiedenste Ursachen haben.

Am häufigsten sind es spinale Nervenwurzeln, also Nervenwurzeln des Rückenmarks, die gereizt sind und Schmerzen in alle möglichen Richtungen ausstrahlen. Dass hier Störungen auftreten, ist schon deshalb nicht unwahrscheinlich, weil der Mensch gleich 31 Paar Spinalnerven (Rückenmarksnerven) besitzt. Vom zentralen Nervenbündel, dem Rückenmark, zweigen durch die Zwischenwirbellöcher diese Spinalnerven ab, die weiter in alle Körperbereiche verlaufen. Im Bereich der 8 Halswirbel treten 8 Halsnerven, die Nervi Cervicales aus, aus den 12 Brustwirbeln kommen 12 Brustnerven, die Nervi Thorakales. 5 Lendenwirbel entlassen 5 Lendennerven (Nervi Lumbales) in den Körper, 5 (verwachsene) Kreuzbeinwirbel 5 Kreuzbeinnerven (Nervi Sacrales) und das Steißbein einen 1 Steißbeinnerv.

Jede Menge Raum für Störungen, häufig verursacht durch einen Bandscheibenvorfall (Bandscheibenprolaps) oder eine Bandscheibenvorwölbung (Bandscheibenprotrusion). Eine andere Ursache dieser Form der Ischialgie kann ein Wirbelgleiten (Spondylolisthese) sein. Möglicherweise liegt auch eine Einengung im Zwischenwirbelloch (Stenose im Foramen intervertebrale) vor, die auf die Nervenwurzel drückt. Diese Einengung kann verursacht werden durch eine Randzackenbildung am Wirbel, einen Tumor, Krampfadern (Varizen) im Bereich der Rückenmarkshülle, einen Wirbelbruch oder ein Ödem (Flüssigkeitsansammlung) in der Nervenwurzel. Meist sind die Schmerzen bei all diesen Ursachen am Ischiasnerv einseitig und werden von (beidseitigen) Kreuzschmerzen begleitet.

Wenn die Ischiasschmerzen sich den ganzen Verlauf des Nervs lang ziehen, sind meist andere Ursachen der Auslöser: Es kann sich um eine echte Ischiasneuralgie handeln, eine eigenständige Krankheit, die selten auftritt. Dann sind keine spinalen Nervenwurzeln betroffen, sondern der Ischiasnerv selbst ist in Mitleidenschaft gezogen, was sich in wiederholt auftretenden, heftigen, aber kurz andauernden Schmerzen den ganzen Nerv entlang äußert. Die Schmerzen können aber auch von einer Verletzung kommen oder die Folge einer Operation im Oberschenkel- oder Hüftbereich sein. Dann sind meist dauernde Schmerzen oder länger andauernde Schmerzepisoden zu beobachten. Auch die falsch gesetzte Spritze ins Gesäß kann den Ischiasnerv verletzen, typisch sind dann brennende Schmerzen und schmerzhafte Empfindungsstörungen. Ins Gesäß werden z. B. Rheumamittel gespritzt. Ähnliche Schmerzen am Ischiasnerv können aber auch durch eine Zuckerkrankheit, durch Alkoholmissbrauch oder Vergiftung mit Schwermetallen verursacht werden, dann sind sie meist mit Ausfällen oder Störungen der Muskeln oder Fehlempfindungen verbunden.

Wenn die Schmerzen des Ischiasnervs vor allem das Gesäß betreffen, kann ein Piriformis-Syndrom die Ursache sein, eine Muskelstörung, die durch Verletzungen im Gesäßbereich entstehen kann.

Schmerzen im unteren Bereich des Ischiasnervs haben ebenfalls typische Ursachen: Wahrscheinlich handelt es sich um ein Fibulaköpfchen-Syndrom, wenn vor allem der Fußrücken und die Unterschenkelaußenseite schmerzen. Dieses Wadenbein-Köpfchen (rechts von der Kniescheibe gelegen) drückt gerne gegen einen Nervenast des Ischias, wenn in diesem Bereich Gipsverbände, Verrenkungen oder Brüche anliegen. Sitzen die Schmerzen dagegen nur an der Schienbeinvorderseite oder im Fuß, wo sie auch noch Missempfindungen im hinteren Bereich der Fußsohle auslösen, ist meist eine Abzweigung des Ischiasnervs, der Nervus Tibialis, betroffen, in der Form eines Tibialis anterior Syndroms oder des hinteren Tarsaltunnelsyndroms.
Dann gibt es noch ein vorderes Tarsaltunnelsyndrom, das zu Schmerzen am Fußrücken führen kann und eine Morton-Neuralgie, die brennende Schmerzen im vorderen Fußteil verursachen kann.

Also wirklich ein weites Feld! Leider hilft die oben skizzierte Eingrenzung nach bestimmten Schmerzauftrittsorten nur sehr minimal weiter. Denn das Erste, was der Orthopäde mir gründlich klarmachte, als ich mit meinen neu erworbenen Kenntnissen beeindrucken wollte, ist die Unverbindlichkeit dieser Aussagen. Es kann also alles auch ganz anders sein bzw. auf etwas anderes hindeuten.

Die Therapie dieser Schmerzen durch den Orthopäden folgt dem logischen Ansatz, zuerst einmal die Ursache zu finden. Die wird dann behandelt, der seltene Wirbelsäulentumor durch eine geeignete Krebstherapie, der ganz schwere Bandscheibenvorfall vielleicht durch eine Operation.

Zuerst stellte der Orthopäde also eine Menge Fragen nach der genauen Art und dem genauen Sitz der Schmerzen. Er wollte alles über vorhandene Taubheitsgefühle wissen und wo diese auftreten, ob ich Schmerzen beim Husten hätte, wann die Schmerzen das erste Mal aufgetreten sind und so weiter. Es folgten einige spezielle Untersuchungen, deren Beschreibung mich überfordert, es ging vor allem um bestimmte Liegepositionen und um bestimmte Beinbewegungen, auch ein Reflextest und sanfte Berührungen der Haut an den Beinen waren dabei. Noch einige Laufübungen folgten, zum Schluss war der Orthopäde sich sicher, dass die Bandscheiben betroffen sind. Er wollte gerne eine MRT machen, aber bei der geringen Intensität der Schmerzen sei auf jeden Fall keine Operation angesagt, beruhigte er mich.
Wie meine Freundin riet er mir zu moderater Bewegung (alles, was die Schmerzen nicht verschlimmere) und gab mir vorbeugend ein Schmerzmittel mit. Nach der MRT werde er mit mir über Sport, eine Rückenschule und einen Notfallplan für ein mögliches Wiederaufflackern der Schmerzen reden.

Kreuzschmerz

Kreuzschmerz! Wer einmal damit zu tun hat, den begleitet er oft ein Leben lang. Bei mir zumindest war das so. Mit 22 hatte ich meinen ersten „Hexenschuss“ mitten in einem Volleyballspiel. Beim Hochspringen zum Block, schoss er rein, danach fiel ich um wie ein gefällter Baum und kam ohne Hilfe nicht mehr auf die Beine. Noch drei Mal hatte ich solche plötzlichen Schmerzereignisse im Rücken, aber viel schlimmer waren die vielen Situationen, in denen sich der Kreuzschmerz ganz langsam anschlich und sukzessive so schlimm wurde, dass er zu fast der gleichen Bewegungsunfähigkeit führte, wie der akute Hexenschuss. Wie oft das passiert ist, seit diesem ersten Hexenschuss beim Volleyball, habe ich aufgegeben zu zählen.

Am hartnäckigsten hat es mich dann mit knapp 30 Jahren erwischt. Monatelang hatte ich mit einem Kreuzschmerz zu kämpfen, der mich nie völlig lahmgelegt hat, der aber auch nicht unter Kontrolle zu bringen war. Die üblichen Behandlungen beim Arzt, Tabletten, Spritze, chiropraktische Eingriffe, Krankengymnastik brachten keine wirkliche Besserung und wenn, dann nur für kurze Zeit. Das Röntgenbild meiner Bandscheibe war unauffällig, eine wirklich organische Ursache war nicht zu finden. Das alles war ganz schlimm für mich, vor allem auch, weil meine sportliche Karriere kurz vor dem Aus stand.

Hilfe fand ich endlich bei einem Arzt, der mich mit einem ganzen Cocktail von Behandlungsarten ganz langsam wieder auf die Beine brachte, der mich aber vor allem lehrte, den richtigen Umgang mit dieser Schwäche meines Körpers zu finden. Nichts was er machte war wirklich neu. Auch hier wurde ich chiropraktisch behandelt, massiert, akkupunktiert, mit Neuraltherapie behandelt, vor allem aber sprach er vor und nach jeder Behandlung lange mit mir und machte mich mit meinem Körper bekannt. Er lehrte mich, auf die Anzeichen zu hören, die mein Körper mir sendet, die Haltung zu bewahren, die mein Kreuz entlastet, die Übungen zu lernen, die ich anwenden kann, wenn ich einen akuten Anfall von Kreuzschmerz habe. Durch ihn habe ich gelernt, aufrecht durchs Leben zu gehen, bei den Sitzpositionen keine Kompromisse einzugehen, beim Liegekomfort im Bett und auch anderswo, immer genau auf den Körper zu hören, denn er gibt genaue Anweisungen, was ihm gut tut und was nicht. Wenn es einem besser geht, dann vergisst man solches Wissen schnell wieder und wird von seinem Körper auch schnell wieder dafür bestraft. Für solche Situationen hat mir mein Arzt einige wenige Rückenübungen gezeigt, mit denen ich seither immer alleine wieder auf die Beine gekommen bin. Einmal hatte ich sogar schon einen Termin mit ihm gemacht, aber dann bin ich doch von selbst wieder aus dem Schmerzkreislauf heraus gekommen und konnte ihn absagen.

Ganz wichtig war für mich auch der Hinweis, dass alles hilft, was die Durchblutung in der Schmerzregion verbessert. Mit Winzigkeiten wie einem recht kratzigen Handtuch, mit dem ich mich nach dem Duschen oder Baden immer abgetrocknet habe oder einer Luffagurke, mit der ich selbst die schmerzende Stelle massiert habe, habe ich wirklich gute Erfahrungen gemacht. Nichts von alldem allein, kann natürlich helfen, wenn man unter akutem Kreuzschmerz leidet, aber alles zusammen, sind Bausteine, mit denen man ganz langsam lernt, mit dieser Schwäche des eigenen Körpers umzugehen.

Natürlich habe ich mich auch mit vielen anderen Menschen ausgetauscht, die ähnliche Probleme hatten und dabei habe ich festgestellt, dass solche Erfahrungen nur in beschränktem Maße übertragbar sind. Jeder muss seinen eigenen Weg finden, mit einer Rückenschwäche umzugehen. Jeder muss wohl auch den Arzt finden, der gerade zu ihm und zu seinem Fall passt. Kein guter Ratschlag kann eine ordentliche Untersuchung durch einen Fachmann ersetzen und jeder Fall von Kreuzschmerz liegt anders, obwohl es so viele Menschen gibt, die darunter leiden. Einiges aber gilt doch für die allermeisten Fälle:
Regelmäßige Gymnastik hilft, wobei jeder die richtigen Übungen für seinen speziellen Fall herausfinden muss. Dabei kann ein Physiotherapeut oder ausgebildeter Übungsleiter für Rückenbeschwerden sehr hilfreich sein. Bei mir sind es nur vier oder fünf Übungen, die ich prophylaktisch etwa drei bis vier Mal die Woche mache und ein kleines Repertoire von vielleicht zehn Übungen, die ich im akuten Fall mache, um mich wieder auf die Beine zu bringen.

Sitz- und Liegepositionen müssen kompromisslos den eigenen Bedürfnissen angepasst werden. Der richtige Schreibtischstuhl, nicht irgendein besonders teurer, sondern der, der zu mir passt. Das kann auch ein großer Gymnastikball sein. Lattenrost und Matratze muss man testen und für eine Schlafsituation sorgen, die volle Erholung für den Rücken bedeutet.
Man muss lernen, Dinge zu tragen und zu heben in einer Art und Weise, wie sie der geschädigte Rücken gut aushält. Ich zum Beispiel trage seit dreißig Jahren nichts mehr in einer Hand. Wenn ich eine Tasche dabei habe, dann ist es ein Rucksack, mit dem ich das Gewicht der getragenen Last gleichmäßig auf beide Schultern verteile.
Ganz grundsätzlich muss man einfach einsehen, dass man mit einem Handicap, einer Schwäche lebt und jederzeit gefordert ist, das Leben so auszurichten, dass die Schwäche nicht die Oberhand gewinnt. Ich bin inzwischen 52 Jahre alt, das heißt ich lebe seit dreißig Jahren mit dem Problem Kreuzschmerz. Ich lebe bewusst damit und gönne mir Vieles, was meinen Rücken stabilisiert und die Schmerzen in Grenzen hält, oft sogar völlig in den Hintergrund treten lässt. So kann ich heute immer noch meinem geliebten Volleyballsport nachgehen. Die Leistungsfähigkeit ist nicht mehr besonders hoch und die Knie tun manchmal weh, aber der Spaß ist immer noch der gleiche wie vor dreißig Jahren. Auch bei meiner Arbeit im Büro und als Heimwerker beim Umbau unseres alten Hauses bin ich durch meine Rückenbeschwerden nicht gehandikapt. Das alles verdanke ich dem Arzt, der mich die richtige Umgangsweise mit meiner Rückenschwäche gelehrt hat. Ihm bin ich bis heute dankbar und ich kann nur jeder Frau und jedem Mann, die sich in ähnlicher Situation befinden, raten, so lange nach dem richtigen Arzt zu suchen, bis man den gefunden hat, der sich genauso einfühlsam auf die persönliche Situation einstellt und den richtigen Weg aus dieser schwierigen Situation weist. Wenn man das schafft und sein Leben auf diese Situation einstellt, dann kann man auch mit einem für Kreuzschmerzen anfälligen Rücken ein sehr schönes, erfülltes und sportlich aktives Leben führen.

Hüftgelenksarthrose

2007 war ich im August gerade 61 Jahre geworden und bemerkte, dass in den folgenden Wochen im Tagesverlauf ziemlich starke Schmerzen im Hüftbereich auftraten, besonders dann, wenn ich viel zu tun hatte und mich oft bewegen musste. Nach einigem Zögern (ich war bis dahin kaum krank gewesen) entschloss ich mich, einen Arzt aufzusuchen, der nach kurzer Untersuchung den „Anfangsverdacht“ äußerte, dass ich an einer Hüftgelenksarthrose leide und mich zum Orthopäden überwies. Der Orthopäde bestätigten nach eingehenden Untersuchungen (siehe unten) die Diagnose des Allgemeinmediziners und versorgte mich zunächst mit schmerzlindernden Medikamenten, schloss aber die Notwendigkeit einer späteren Operation nicht aus. Jedenfalls begann ich, mich intensiv mit der Krankheit im Netz und in der medizinischer Fachliteratur zu vertiefen, um genügend informiert zu sein, wenn es z.B. um eine Entscheidung zu einem operativen Eingriff kommen müsste.

Meine Recherchen zu dieser Erkrankung möchte ich hier, aber in möglichst kurzgefasster Form, vorstellen. Ich werde mich auf eine Kurzdarstellung des Krankheitsbildes „Hüftarthrose“ beschränken, die zunächst den Begriff der Krankheit und ihre Verbreitung umreißt, dann Symptome und diagnostischen Methoden darlegt sowie Ursachen und möglichen Risikofaktoren anspricht. Zuletzt werde ich auf gängige Therapieansätze zu sprechen kommen. Wenn möglich, werde ich meine eigenen Erfahrungen in einem entsprechenden Zusammenhang mit der Vorstellung allgemeiner Erkenntnisse zu dieser Krankheit vermitteln.

Was versteht man unter „Hüftgelenksarthrose“ und wie verbreitet ist die Krankheit?

Der Begriff Hüftarthrose wird unter den Fachmedizinern auch als Coxarthrose bezeichnet. Es geht hier um eine Hüftgelenkserkrankung, die als degenerativ bezeichnet wird. Das heißt, dass es zu einem zunehmenden Verschleiß der Hüftpfannen- und Hüftknopfknorpel kommt. Die Erkrankung wird in neueren Studien als Ergebnis eines mangelnden Ausgleichs von schädigenden und sogenannten „reparativen“ Funktionen der Gelenke gesehen, die bei fehlerhaften Belastungen oder zu starken „reparativen“ Prozessen zu Arthrosen wie einer Coxaarthrose führen können. Die Hüftarthrose ist im Übrigen die am häufigsten festgestellte Form aller menschlicher Arthrosen.

Ich bin offenbar mit meinen mittlerweile weit über 60 Jahren ein „typisches“ Beispiel für das Auftreten dieser Erkrankung: Fast sechs Prozent der Menschen, die über 60 Jahre alt sind, erkranken an dieser Form der Arthrose; das heißt, dass nach den statistischen Erhebungen jährlich weiter über hunderttausend Menschen von dieser Erkrankung betroffen sind. Dass ich weiblich bin, ist wohl zusätzlich nicht untypisch, denn Studien hierzu haben ermittelt, dass Frauen signifikant häufiger mit der Krankheit zu kämpfen haben.

Welche Symptome verweisen auf die Krankheit und wie wird die Krankheit diagnostiziert?
Wichtig ist zunächst, dass der Schmerz in der Hüftgegend mehr oder weniger „belastungsabhängig“, wie in der Fachliteratur beschrieben, auftritt. So war es auch bei mir: Wie ich oben schon andeutete, waren morgens kaum Schmerzen vorhanden, erst mit fortschreitendem Tagesablauf traten verstärkt Schmerzen auf, die dann abends besonders deutlich zu spüren waren. Die Schmerzen, die ich ertragen musste, hatten eher einen „bohrenden“ Charakter, werden von den Medizinern aber auch als „dumpf“ beschrieben.

Mein Orthopäde konnte bei der Eingangsuntersuchung bereits an meinem Gang Hinweise für die Hüftgelenksarthrose ausmachen, weil ich etwas hinkte (wohl als Entlastung für meine gebeutelten Hüftgelenke). Beim Betasten der Leistengegend entstand durch den Druck ein für die Hüftgelenksarthrose wohl typischer Schmerz. Um andere Erkrankungen, z.B. der Wirbelsäure oder rheumatische Prozesse, auszuschließen, war aber eine Röntenaufnahme unbedingt notwenig. Die Aufnahmen bestätigten allerdings die Anfangsdiagnose.

Was sind mögliche Ursachen der Erkrankung und welche Risikofaktoren bestehen?
Die Mediziner (Orthopäden) unterscheiden hier zwischen primär verursachenden und sekundär auftretenden Ursachen der Hüftgelenksarthrose. Bei der primären Form der Erkrankung wird von anlagebedingten Verschleißerscheinungen der Gelenkknorpel ausgegangen, die sich im fortschreitenden Alter verstärkt bemerkbar machen und nicht mit vorher bestehenden anderen Erkrankungen im Zusammenhang stehen.

Als sekundäre Formen der Coraarthrose werden in der Fachliteratur Gelenkschäden bzw. Hüfterkrankungen in der Kindheit, aber auch starkes Übergewicht (wegen der zusätzlichen Gelenkbelastungen) genannt. Ebenfalls sind Hüftdysplasien, also Fehlstellungen der Hüftgelenke. und traumatische Zustände nach schweren Verkehrsunfällen als mögliche Ursachen ausgemacht.

Wie ich oben bereits beschrieb, hatte ich vor der Feststellung „meiner“ Hüftgelenksarthrose keinerlei Erkrankungen, die in irgendeiner Weise mit den Gelenken im Zusammenhang standen. Meine Erkrankungsform müsste also ätiologisch eher der „primären“ Ausprägung zugeordnet werden.

Als hauptsächliches Risiko wird ein höheres Alter, insbesondere ein Alter über 60 J. angesehen, wobei Frauen statistisch eine größere Wahrscheinlichkeit haben, an Hüftarthrose zu erkranken. Auch die Zuckerkrankheit (Diabetes mellitus) ist als Risikofaktor bekannt. Eine Verletzung im Hüftbereich wird ebenfalls als risikosteigend in der Fachliteratur benannt. Man sieht, dass ich mit weiblichem Geschlecht bei einem Alter über 60 statistisch ein höheres Risikopotenzial zu tragen hatte. Übrigens, zur Klarstellung: Mein Gewicht war, auch nach Ansicht des Orthopäden, in meinem Fall als Faktor auszuschließen, der die Erkrankung hervorgerufen haben könnte. Es ist im Normalbereich anzusiedeln.

Wie ist es mit den therapeutischen Möglichkeiten bestellt?
Bei mir wurde von meinem Orthopäden zunächst über eine sogenannte „konservative“ Therapie mit Medikamenten versucht, meine Schmerzen in den Griff zu bekommen, und zwar durch die Einnahme entzündungshemmender Mittel (sogenannte „nichtsteroidale Antirheumatika“). Zur Gelenkentlastung wollte er mir einen Gehstock verordnen, was ich aber mehr oder weniger aus Eitelkeitsgründen ablehnte. Jedenfalls stellte sich nach nicht langer Zeit heraus, dass ich an einer Operation nicht vorbei kam, weil sich meine Beschwerden teilweise noch verstärkten.

Ich musste mich also einer Totaloperation des Hüftgelenks (Endoprothese) unterziehen. Hierbei wird sowohl der Kopf des Oberschenkelknochens als auch die Hüftpfanne durch entsprechende Implantate ersetzt und durch sogenanntes „Knochenzement“ auf Dauer in den Körper integriert. Diese Art der Operation ist die häufigste im Bereich der Hüftgelenksoperationen und verspricht nach den bekannten Studien hierzu eine sehr lange Haltbarkeit der implantierten Teile.

Mein Fazit:
Die Hüftgelenksarthrose ist eine Erkrankung, die sich durch Verschleißerscheinungen des Hüftgelenks, insbesondere mit fortschreitendem Alter, kennzeichnet und letztlich nur über Röntgenverfahren diagnostiziert werden kann. Sie kann zwar bislang nicht „ursächlich“ bekämpft werden, ist aber sowohl durch eine zunächst konservative wie auch eine operative Therapie beherrschbar.

Unbedingt sollten Sie beim Auftreten von Symptomen im Bereich der Hüftgelenke einen Arzt aufsuchen, damit möglichst frühzeitig geholfen werden kann. Eine Information nur über die Medien ist zwar hilfreich, aber bei weitem nicht hinreichend, zumal sich die Erkrankung nur durch eine qualifizierte und individuelle Diagnose und Therapie beherrschen lässt.

Das Kniegelenk des Menschen ist für viele Bewegungen unabdingbar

An wie vielen Bewegungsabläufen das Kniegelenk beteiligt ist, wird jedem erst dann klar, wenn es nicht mehr so richtig mitarbeiten mag. Das wird meistens durch eine Kniegelenkserkrankung deutlich. Nun gibt es die unterschiedlichsten Kniegelenkserkrankungen. Was aber wohl jeder unterschreiben kann, der es schon mal mitgemacht hat, Knieschmerzen sind richtig unangenehm. Auch ich musste vor einigen Jahren erleben, was das Knie mit einem Menschen machen kann, wenn es nicht mehr gesund ist. Sicher fragt sich der Leser, was passiert ist und was danach kam, also von Anfang an, die Geschichte meiner Kniegelenkarthrose.

Ich komme aus einem Beruf, der viele verschiedene Bewegungsabläufe beinhaltet. Vor allem aber die Knie werden beim Job im Verkauf besonders belastet. Es geschah bei mir nach einer wirklich stressigen Inventur, als ich am Abend merkte, dass die Hose am rechten Bein rund um das Knie plötzlich extrem spannte. Das rechte Knie war auf einmal aufgeblasen wie ein Luftballon. Das Kniegelenk ist ein komplizierter Gelenkmechanismus aus Muskeln und Sehnen und Knochen. Schon vor diesem Abend hatte ich schon mal Schmerzen im Knie, die ich als brennend oder auch reißend beschreiben möchte. Aber zum Arzt zu gehen hielt ich wegen ein Paar Schmerzen nicht für so wichtig, wichtiger war der Job. Aber an diesem Abend ging fast nichts mehr, im Laufe der Zeit setzte auch das zweite Knie aus. Mit den Schmerzen, die wirklich nicht zum Aushalten waren, war ich plötzlich aus dem alltäglichen Leben, sprich der Arbeit raus. Was nun folgte, war eine wahre Odyssee durch verschiedene Arztpraxen unterschiedlicher Fachrichtungen. Bis zur Diagnose Rheumatoide- Kniegelenkarthrose ist viel Zeit und viele Stunden voller Schmerzen vergangen.

Es ist zum Auswachsen, wenn man vier Ärzte fragt, bekommt man oft fünf verschiedene Meinungen oder Diagnosen. Ich kann gar nicht mehr zählen wie viele Spritzen, Punktionen und Kniespiegelungen ich bereits hinter mir habe. Im Laufe der Karriere als Patient, habe ich die verschiedensten Arztpraxen, Krankenhäuser und Rehaeinrichtungen besuchen müssen. Am Anfang war es echt schwer für mich, ich hatte erst nach diversen heißen Bädern eine Ahnung, dass es sich um eine entzündliche Erkrankung handeln müsste. Denn nach den warmen Bädern schwollen die Kniegelenke stets an und die Schmerzen nahmen sehr stark zu. Eine Blutuntersuchung, die auf mein Drängen gemacht wurde, kamen dann irgendwann die erhöhten Entzündungswerte raus. Und das ist es auch, was ich im Laufe der Zeit herausgefunden habe, jeder Patient ist sein bester Arzt. Ein Spezialist auf dem Gebiet hat in einem Vortrag mal gesagt, jeder Mensch, der Rheuma oder Arthrose hat, sollte wissen, was einem gut tut. Doch was spielte sich im Innern des Kniegelenks ab?

Nach einer Kniespiegelung wusste ich, dass es bei mir die Sehnen, Bänder und Gelenke sind, die von der Arthrose betroffen sind. Von Zeit zu Zeit muss das jeweilige Kniegelenk abpunktiert werden. Bei der Punktion wird eine lange Hohlnadel in das Kniegelenk eingeführt, mit einer Spritze wird dann die Flüssigkeit abgezogen, aber auch entzündungshemmende Medikamente wie Kortison werden auf diesem Weg direkt eingespritzt. Diese Behandlung führt dazu, dass die Kniegelenke abschwellen können. Bei akuten Entzündungsprozessen sollte vor allem Kälte angewendet werden, allerdings sollte jeder betroffene Patient professionell angeleitet werden, damit die Kälte an den richtigen Stellen angesetzt wird. Aber auch die nötigen Ruhephasen und die richtige Bewegung gehören zur richtigen Therapie. Bei der Arthrose mit Rheuma handelt es sich um eine chronische Erkrankung, die zwar nach jeder Behandlung auch wieder etwas gebessert ist, aber niemals ganz ausheilt. Dabei ist der Verlauf einer Kniegelenkserkrankung immer unterschiedlich und kann damit enden, dass Sie ein künstliches Kniegelenk benötigen. Es gibt die verschiedensten Erkrankungen, die bei jedem Menschen unterschiedliche Verläufe nehmen können. Was ich damit sagen möchte, ist Folgendes: Probleme mit dem Kniegelenk sollten sofort von einem Arzt untersucht werden, wenn das Ergebnis nicht zufriedenstellt, dann sollte auch ein Facharzt wie zum Beispiel ein Orthopäde zurate gezogen werden.

Doch eines ist auch wichtig zu wissen, nicht alle Symptome deuten gleich auf bestimmte Krankheitsbilder hin. Das menschliche Knie ist so kompliziert, dass es auch viele andere Erkrankungen sein können, die eine Störung des Knies eventuell verursacht. Mit dem Gang zum Arzt sollte man nicht warten, denn auch harmlos wirkende Schmerzen können ernsthafte Krankheitsbilder ankündigen. Je frühzeitiger eine Behandlung beginnt, desto besser ist es für die Betroffenen. Ein gesundes Knie macht den Menschen dann auch noch zusätzlich glücklich.

Dieser Beitrag wurde eingereicht von Cicky.

Willkommen auf Inkubator Vectoring

Auf diesen Seiten gebe ich und andere Autoren Tipps für Ihre Gesundheit. Speziell das Thema Orthopädie soll hier näher erläutert werden. Von der Bandscheibe (Hexenschuss, Ischias oder Kreuzschmerzen) bis hin zu den Gelenken wie dem Hüftgelenk, dem Kniegelenk und dem Sprunggelenk erfahren Sie hier von Möglichkeiten, wie Sie beispielsweise altersbedingten Problemen vorbeugen können.  

Dazu muss man wissen wie Gelenke aufgebaut sind, welche Funktionen die Knorpel an den Knochenenden haben und welche Faktoren dazu führen einen Knorpelschaden zu verursachen. Alles in allem ein breit gefächertes Thema. Dazu versuchen wir anschauliches Bildmaterial von iStockPhoto zu veröffentlichen, weil reiner Text auf Dauer doch recht langweilig ist und mancher Fachbegriff auch schon mal ein Staunen verursachen kann.

Ich hoffe Sie werden Spass an der Lektüre haben und lade Sie recht herzlich ein, hier aktiv mitzumachen. Ich suche Erfahrungsberichte von Patienten, die bereits Bandscheibenprobleme hatten oder aber auch unter einem Karpaltunnelsyndrom litten. Ganz besonders interessant sind Berichte über Schmerzen an den Gelenken, die ohne einen operativen Eingriff behoben werden konnten.  Aber auch Berichte mit operativen Eingriff sind bei uns gut aufgehoben, denn dadurch stellen Sie unseren und Ihren Lesern ebenso wertvolle Informationen zu Verfügung. 
Bei den meisten Arthrosepatienten ist eine Alternative zu einer Operation wahrscheinlich nicht gegeben. Da beispielsweise Kniearthrose häufig auf einen vorangegangenen Knorpelschaden zurückzuführen ist und der Knorpel keine regenerativen Fähigkeiten besitzt, ist ein Implantat ein gängiger Eingriff um Schmerzen zu mildern. Aber was passiert nach der Operation? Welches Aufbautraining hat Ihnen geholfen? Welche Tipps hat Ihnen der Facharzt gegeben um schneller wieder auf den Beinen zu sein?

Wenn Sie also mitmachen wollen, dann melden Sie sich bitte an. Auf Grund erhöhtem Spam-Aufkommen werde ich alle Anmeldungen persönlich prüfen.

Sie sehen, ich brauche Sie! Auch wenn die richtige Kategorie für Ihren Erfahrungsbericht noch nicht auf dieser Website zu finden ist, nehmen Sie doch einfach Kontakt zu mir auf. Ich richte Ihnen gerne ein entsprechendes Verzeichnis ein.

Bitte wenden Sie sich bei Fragen rund um die Webseite an:

Frank Holtzwart
Hensbachstraße 5b
63743 Aschaffenburg

Tel.: 06021 325225
Fax: 06021 325224